Macht Schlafmangel dumm?

Vorschulkinder:

Ja, salopp gesagt macht Zu-Wenig-Schlafen dumm. Schlafmangel schwächt nachweislich die geistige Entwicklung von Kindern. Bei Vorschulkindern wird das Denkvermögen und auch das Sozialverhalten negativ beeinflusst.
Mit ausreichendem Schlaf helfen Sie Ihrem Kind, sich selbst besser zu organisieren, fördern den positiven Umgang mit Altersgenossen und vermeiden Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen 🙂   [Quelle: Zeitschrift Gehirn und Geist 06.2017]

Den ganzen Artikel lesen Sie: Schlaf-Gehirn_und_Geist_0617

Abspeichern, vernetzen, lernen

Außerdem spielt die Nachtruhe eine wichtige Rolle für die Entwicklung des Gehirns unserer Kleinen: „Informationen, die man tagsüber aufnimmt, werden nachts verarbeitet. Kinder lernen ja viel mehr Neues als Erwachsene. Die neuen Informationen werden während des Schlafs mit bestehenden Wissen neu vernetzt. Wenn das Gehirn den ganzen Tag aktiv war, muss es sich nachts von Stoffwechselprodukten säubern.“ Das passiert im Schlaf.

6 Tipps für den guten Kinderschlaf:

  • den tägliche Schlafensbeginn strikt einhalten z.B. „immer um halb 8 gehts ins Bett“ ist besser als wechselnde Zeiten fürs Zubettgehen
  • Mit leichtem Essen am Abend schläft sichs leichter
  • Ein kleines Nachtlicht (oder ganz dunkel) ist besser als ein helles Zimmer
  • Vor dem Zubettgehen auf Videospiele und emotional anregende Filme verzichten
  • Sorgen oder Streit nicht mit ins Bett nehmen… müde knuddeln.. Liebe zeigen
  • In den Schlaf Lesen (oder vorlesen lassen) tut gut

Empfohlene Schlafzeiten:

Vorschulkinder 11+ Std.
Grundschlukinder 10-12 Std.
Älter Schüler 7-10 Std.

 

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Zwei Wölfe oder zwei Kinderseelen

Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel:

In meiner Brust wohnen zwei Wölfe:
Einer ist der Wolf der Dunkelheit, der Angst, des Misstrauens und der Verzweiflung.
Der andere ist der Wolf des Lichtes, der Liebe, der Lust und Lebensfreude.
Fragt der Enkel: Und welcher der beiden wird gewinnen?
Der alte Indianer antwortet: Der, den ich füttere!

 

Auf dem Tisch…

Je öfter, je direkter und je visualisierter wir etwas vor uns haben, desto leichter prägen wir uns dies ein. Ich finde die Sets gut.

jako-o-tischsets

Man kann sie auch gebraucht kaufen oder die Inhalte mit dem Kind gemeinsam auf ein Lern-Plakat übertragen (selber machen).

allways on

Rund 10 Stunden pro Tag verbringt der Durchschnittsdeutsche laut der ARD/ZDF-Onlinestudie 2014 mit Mediennutzung, fast zwei Drittel der wachen Zeit – Tendenz steigend!

Allways-on

Generation „allways on“: In einer Studie des amerikanischen Pew Reassearch Center geben 24 Prozent der befragten Teenager an, fast ständig online zu sein.

Siehe auch: Ein Tag ohne mein Smartphone

Wie wirkt dabei die Gewalt in den Medien?

Viele Medienwirkungen sind beabsichtigt und werden gezielt eingesetzt: Werbung soll zum Kauf eines Produkts anregen, Nachrichten sollen informieren.

Zusätzlich gibt es aber beiläufige Effekte oder »Nebenwirkungen«. Kontrovers diskutiert wird zum Beispiel, ob Gewalt in Filmen und Computerspielen dazu führt, dass sich die Zuschauer oder Spieler anschließend selbst aggressiver verhalten.

feel-ok.ch

In zahlreichen Laborexperimenten erhöhten Gewalt-darstellungen aggressive Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen von Versuchspersonen. Dies ist ein wichtiger Befund, man darf jedoch nicht vergessen, dass es viele weitere Einflussfaktoren gibt, die zu Gewalt führen, etwa die Erziehung, Frust in der Schule oder die Erwartungen von Freunden.

Siehe auch: Zu brutal für mein Kind